GEVORKYAN setzt sein Wachstum auf verschiedenen Märkten fort und tritt nach Jahren intensiver Investitionen in die nächste Phase seiner Entwicklung ein. Über die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2026, die steigende Nachfrage, neue Projekte sowie die weitere Ausrichtung des Unternehmens sprachen CEO Artur Gevorkyan und CFO Andrej Bátovský im Podcast von Patria Finance.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 stieg der Umsatz von GEVORKYAN im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 18 % auf fast 50 Millionen Euro. Das EBITDA lag bei über 15 Millionen Euro bei einer Marge von über 30 %, und der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 34 % auf fast 4 Millionen Euro.

Hinter diesem Wachstum steht jedoch nicht nur die Akquise neuer Projekte. Auch die Aufträge von Bestandskunden nehmen deutlich zu, wobei das Unternehmen ein wachsendes Interesse europäischer Hersteller feststellt, ihre Lieferketten näher an ihre Werke zu verlagern und die Abhängigkeit von asiatischen Lieferanten zu verringern. Dieser Trend sorgt zusammen mit neuen Projekten für zusätzlichen Druck auf die Produktionskapazitäten und treibt die fortschreitende Automatisierung voran.

Auch die Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie bietet bedeutende Chancen. GEVORKYAN hat die Zertifizierung nach EN 9100 sowie die Registrierung in der globalen OASIS-Datenbank erhalten, die zertifizierte Lieferanten und Abnehmer in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie miteinander vernetzt. Das italienische Werk Gevorkyan Sinteris Italia beliefert bereits die Rheinmetall-Gruppe, und die Übernahme hat dem Unternehmen den Zugang zu weiteren Kunden und Projekten eröffnet.

Im Interview sprechen Artur Gevorkyan und Andrej Bátovský auch über Aktivitäten in Polen, neue Projekte für die Verteidigungsindustrie sowie die langfristige Unternehmensphilosophie, sich auf technologisch anspruchsvolle Produkte statt auf die Herstellung von Massenware zu konzentrieren. Wie im Interview deutlich wird, besteht das Ziel nicht darin, lediglich ein kostengünstigerer Lieferant zu sein, sondern Lösungen herzustellen, die andere nicht herstellen können oder wollen.

Nach Jahren umfangreicher Investitionen in Produktionskapazitäten, Automatisierung und neue Technologien tritt GEVORKYAN nun schrittweise in eine Phase ein, in der das Unternehmen sein weiteres Wachstum zunehmend in einen positiven Cashflow umsetzen möchte. Dies soll dem Unternehmen in Zukunft auch mehr Spielraum für die Kapitalrendite zugunsten der Aktionäre verschaffen.

Das gesamte Interview mit Artur Gevorkyan und Andrej Bátovský für Patria Finance können Sie hier in tschechischer und slowakischer Sprache ansehen: https://youtu.be/g5pyefAmApQ?si=_sejS8q_rdoVyu-_

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